Info zum Training

Allgemein
Jeder Hund muss geimpft (Tollwut) und haftpflichtversichert sein (Nachweis ist auf Verlangen vorzulegen).

Jeder Hundebesitzer (auch Nichtvereinsmitglieder) kann den Übungsbetrieb/das Training während der Übungszeiten besuchen. 

Kosten

Für Vereinsmitglieder ist das Training kostenfrei.

Für Nichtvereinsmitglieder gibt es die Möglichkeit zum Erwerb einer Trainingskarte. 
Die Trainingskarte kostet 75,00 Euro und beinhaltet 10 Übungseinheiten. Diese gibt es beim Übungsleiter und ist im Voraus zu bezahlen, sie wird bei jeder Teilnahme vor Übungsbeginn abgezeichnet. Die Karte ist in allen Sparten gültig, allerdings nur saisonal.

Neue Trainingsteilnehmer können in der jeweiligen Sparte 2 Mal kostenlos Probetraining mitmachen ("Schnuppern".)

Vorbereitung

Vor dem Training sollte der Hund nicht gefüttert werden.

Dem Hund ausreichend Zeit geben um sich vor dem Training lösen zu können. Bitte beachtet, dass Hunde ihren Urin meist nicht auf einmal, sondern in "Raten" abgeben. Für das anschließende Üben hat sich ein ruhiger, entspannender Spaziergang vor dem Training bewährt.

Wenn es erforderlich scheint, soll man überschüssige Lauf- oder Spiellust maßvoll abreagieren lassen.

Was häufig unterschätzt wird ist die Belastung der Muskeln und Gelenke während des Spiels und des Trainings. Daher sollte man vor dem Üben ein gezieltes, der Tagestemperatur angepasstes Aufwärmen (warming up) vorausgehen lassen. Wir geben gerne Tipps fürs richtige Aufwärmen.


Vorsicht! Das Aufwärmtraining nicht gleich mit Sprüngen oder abrupten Stopps beginnen. Vor allem nicht nach längeren Autofahrten! Erst einmal leicht und locker aufwärmen, dann steigern.

Auch der Team-Führer sollte sich Aufwärmen! Man geht anschließend um vieles geschmeidiger, aufrechter und natürlicher.

Equipment:

An der Prüfung sind handelsübliche Halsbänder (Gliederhalsband, Band) vorgeschrieben.

Eine 1-Meter-Leine ist keine Pflicht aber sehr sinnvoll.

Belohnungsfutter: Sehr gut eignet sich dafür z.B. in kleine Stücke geschnittene Fleischwurst, Wienerle, Hartkäse.

Spielzeug (Motivationsobjekt): Beißwurst, Ball, Quietschie.... je nach Hund zu variieren.

Wohin mit Futter und Spielzeug? Da an der Prüfung keine Bauchtaschen zugelassen sind, ist es empfehlenswert hierfür bereits im Training eine Jacke oder Weste anzuziehen. Auf jeden Fall sollten diese Dinge außer Sicht des Hundes sein.

Während der Übungsstunde:

Bitte bereitet euch so vor, dass ihr schon im Gehorsam (Hund bei Fuß), auf den Platz kommen könnt (i.d.R. angeleint).

Wenn Ihr mit dem Hund auf den Platz kommt, solltet ihr ihn in eine freudige Spannung versetzen. Bitte klärt Fragen wenn möglich schon im Vorfeld oder hinterher ab und vermeidet alle unnötigen Diskussionen bei der eigentlichen Arbeit.

Wie lange sollte eine Übungseinheit dauern?

Lieber mehrmals täglich ein Paar Minuten, anstatt einmal eine halbe Stunde üben.

Der Hund sollte immer mit einem Erfolgserlebnis vom Platz gehen, also wenn er etwas richtig gemacht hat.

Man sollte nur so lange auf dem Platz sein, wie man den Hund motiviert und bei Spannung halten kann.